Linas Blog

Ich liebe Düfte, vor allem in der Weihnachtszeit

Schon in der Kindheit waren mir bestimmte Düfte wichtig und sind in meinem Leben auch heute nicht mehr wegzudenken. Als Kind morgens früh aufstehen und der herrliche Geruch von frisch gemahlenen Bohnenkaffee der Eltern liegt bereits in der Luft, ist mir heute noch in guter Erinnerung geblieben. Oder auf einem frisch gemähtem Rasen liegen und die unterschiedlichen Düfte der Blumen in sich aufnehmen. Ganz intensiv duftet es in der Adventszeit. Der Duft von frisch gebackenen Plätzchen, Tannenzweigen und Duftkerzen macht sich in vielen Häusern breit. Bereits als Kind nimmt man Düfte intensiv war und man entwickelt gewisse Vorlieben.

Die Kosmetikbranche bietet eine Vielzahl an Düften

In der Pubertät fängt das Verlangen nach besonderen Düften am eigenen Körper an. Jedes Mädchen liebt Parfüm oder ein parfümiertes Duschgel. Die Geschmäcker sind hierbei sehr unterschiedlich.

Die einen mögen es herb, die anderen eher blumig. Ich muss gestehen, dass ich die blumigen oder süsse Düfte nicht mag, da ich davon leichte Kopfschmerzen bekomme. Ich mag frische oder herbe Düfte. Bei der Auswahl eines neuen Parfüms sollte man immer vorsichtig eine Probe auf den Handrücken geben. Teststreifen, die in Parfümerien angeboten werden finde ich nicht wirklich hilfreich. Es ist erwiesen, dass jeder Mensch einen eigenen Duft an sich hat und ein Parfüm auf dem Körper daher nicht immer gleich riechen kann. Das Lieblingsparfüm der Freundin kann einem zwar sehr gut gefallen, es kann aber auf der eigenen Haut einen ganz anderen Duft entwickeln, den man vielleicht nicht so gerne mag. Ganz schlimm ist ein zu viel aufgetragenes Parfüm. Nur weil einem ein Geruch gefällt, sollte man nicht anfangen und die Umwelt damit zu belästigen. Zuviel Duft wirkt oft beißend und unnatürlich und sollte vermieden werden. Ganz davon ab, dass ein gutes Parfüm bekanntlich teuer ist und man ja so lange wie möglich damit auskommen möchte. Am besten passt ein Duft, der die eigene Persönlichkeit wiederspiegelt. Düfte können aber auch das allgemeine Wohlempfinden steigern und die Stimmung beeinflussen. Man denke dabei an Räucherstäbchen, Entspannungsbäder, Duftöle oder Raumdüfte.

Spezielle Düfte steigern das allgemeine Wohlempfinden

Gerade im Wellnessbereich wird auf die Wirkung von speziellen Düften vertraut. Das war schon in der Antike so. Die Angelikawurzel ist ein Geruch, der sich positiv auf mutlose, ängstliche oder zurückhaltende Menschen auswirkt. Bergamotte sagt man nach, dass sie entkrampfend und störungsaufhellend ist. Sinnlich dagegen ist Cistrose, Rose oder Sandelholz. Kamille und Jasmin wirken beruhigend, wogegen Orange erfrischend und sich belebend auf die Psyche einwirkt. Wer unter Stress, Atemwegerkrankungen oder Lustlosigkeit leidet, der sollte einmal auf die Kraft der Gerüche vertrauen. Nicht ohne Grund nutzen einige Völker heute noch die unterschiedlichsten Kräuter und Pflanzen zum inhalieren und kennen sich im Punkt Gerüche hervorragend aus. In der heutigen Zeit sind Jasmin, Vanille, Rose und Moschus immer noch beliebte Gerüche. Die Parfümindustrie hat eine Vielzahl an Düften entwickelt und bedient sich gerne von Mutter Natur. Wenn ich auf der Suche nach einem neuen Duft bin, bin ich immer etwas überfordert mit der großen Auswahl und lasse mich lieber beraten. Zumindest die Richtung des Duftes kann ich immer angeben und eine gute Verkäuferin stellt mir dann auch meine Lieblingsdüfte zur Probe vor. Bei einigen Gerüchen sind sie wieder da, die Erinnerungen aus der Kindheit. Einige Düfte sind schon sehr alt und man erkennt sie sofort.

Noch heute habe ich den Geruch von Opas Rasierwasser in der Nase, auch wenn er schon vor Jahren gestorben ist. Hat jemand diesen Geruch auf der Haut und steht neben mir im Bus oder läuft an mir vorbei, dann sehe ich das Gesicht meines Großvaters.

Nicht jeder Duft ist gleich ein teures Parfüm

Düfte in der Parfümerie werden bekanntlich in zwei Arten unterschieden. Das eine sind die Eaus und die anderen die Extrais. Eau de Cologne ist eine der leichtesten Formen und besteht nur einem drei- bis fünfprozentigem Anteil an Duftstoffen. Das Eau de Toilette dagegen liegt bei sechs bis neun Prozent und das Eau de Parfum bei fünfzehn Prozent. Ich kaufe meistens Parfüms, da es einfach länger auf der Haut bleibt und man nicht so oft nachsprühen muss. Viele Menschen reagieren auf schwere Parfüms allergisch. Auch Menschen mit Atemwegerkrankungen können einige Düfte nicht gut vertragen. Die falschen Düfte können dann Kopfschmerzen oder Übelkeit auslösen, bis hin zu Hautirritationen.

In der heutigen Zeit gilt der übermäßige Gebrauch von Parfüm immer mehr als Verletzung der Rechte Dritter, ähnlich wie beim Rauchen. Viele Düfte bestehen schließlich aus verschiedenen chemischen Substanzen und man weiß nie, ob der Gegenübersitzende zum Beispiel im Büro gegen einen der Stoffe allergisch reagiert. Statistisch gesehen haben 5% der Bevölkerung Allergien gegen die Duftstoffe und da sollte ein bisschen Rücksicht nicht zu viel verlangt sein.


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